Google Penalty, Deindizierung und Abstrafung Teil 5

Checkliste Google Penalty

Links auf negative Websites

Am Besten ist es, wenn Sie möglichst viele Websites testen, bevor Sie ein Link dorthin schalten. Sichere Indizes sind auf jeden Fall eine Mischung aus einem Hohem AlexaRank in Kombination mit einem sehr schlechten oder nicht vorhandenen PageRank. Der PageRank von null ist allein gesehen kein eindeutiges Zeichen für schlechte Websites. Besteht die Seite aber schon längere Zeit und hat einen guten Traffic bei Alexa, aber einen schlechten PageRank dann ist das schon ein ziemlich sicheres Indiz.

Außerdem kann man den sogenannten Wert eines Links auch mit Hilfe von Onlinetools testen wie zum Beispiel http://www.bad-neighborhood.com/text-link-tool.htm.

Wir finden dieses Tool und auch die anderen Angebote von Herrn Michael Vandemar als sehr hilfreich. Es ist nicht 100%ig verlässlich und perfekt, aber dennoch recht hilfreich.

Eine weitere Möglichkeit erreichen Sie, wenn Sie z. B. den Html-Seiten-Titel in das Google Suchfeld eintragen und dann auf Suchen klicken. Erscheint die Website dann nicht unter den ersten 20 Ergebnissen, ist was faul im Staate Dänemark.

Ein weiterer Punkt sind hier die Linkfarmen, oder Doorwaypages. Wenn Sie hierher verlinken, dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft unter den schwarzen Hüten (Black Hat SEO). Google kennt sich hier Mittlerweilen sehr gut aus und deshalb sollten Sie darauf achten, wo Ihre Links hinführen.

Am allerbesten ist es, wenn Sie sich auf Ihr gutes Gefühl verlassen. Kommt Ihnen etwas spanisch vor, dann lassen Sie es sein. Nutzen Sie keine schlechten Links, die von Ihrer Website ausgehen.

3. Die automatischen Abfragetools

Unter Umständen kann es sein, das automatische Abfragetools, welche die API-Schnittstelle von Google nutzen, Probleme verursachen. Das Risiko steigt, wenn die automatischen Abfragen mit derselben IP-Adresse veranlasst werden, die Ihrem Server zugeordnet ist. Ganz klar verstoßen diese Abfragetools gegen die Google Nutzungsbedingungen. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen, bei denen Google erlaubt die Datenbanken abzufragen. Dies trifft Tools wie …. In Verbindung mit einem registrierten Google API Konto. Alle anderen Abfragen können Probleme verursachen und sollten vermieden werden.

4. Bestrafungen wegen SEO-Überoptimierung

Sanktionen von Google können auch durch eine übereifrige SEO-Optimierung (Überoptimierung) erfolgen. Hier wäre zum Beispiel ein aggressives und quantitatives Linkbuilding zu erwähnen mit den immer gleichen Keywords im Anchortext. Variieren Sie die Linktexte und vermeiden Sie es immer und in jedem Link einen Suchbegriff zu erwähnen. Verwenden Sie Long Tail Keywords in den Anchortexten und gestalten Sie diese abwechslungsreich. Vermeiden Sie die Verlinkung von ausschließlich der Hauptseite. Beziehen Sie Ihre Unterseiten beim Linkbuilding mit ein.

Wichtig ist auch das Sie organisch bleiben. Es gibt Kollegen, die empfehlen nicht mehr EinwegLinks als 5 und andere sagen nicht mehr als 20. Wir denken Google hat die Zahl nicht begrenzt, kann aber sehr wohl erkennen, wann Linkbuilding nicht mehr von Menschen gemacht wird und eine zu hohe Quantität eintritt. Wie schon so oft sagen wir auch hier bleiben Sie im Maß.

5. Die Vernetzung & Linkbuilding Systeme

Betreiben Sie mehrere Websites, dann achten Sie darauf, dass diese nicht wie wild verlinkt sind. Es könnte sein, dass Google diese Seiten als Linksystem erkennt und abstraft. Insbesondere dann, wenn die Seiten dieselbe IP-Adresse beim Hoster haben, oder denselben IP-Bereich.

Ein Stichwort sind reziproke Links. Wenn Seite A komplett zu Seite B verlinkt und umgekehrt, dann kann rasch eine solche Einschätzung seitens Google erfolgen.

Sogenannte Side-wide Links sind ebenfalls kritisch und sollten auf keinen Fall reziprok sein. Ein weiteres Manko würden Links in der Fußzeile sein. Google bewertet derartige Links nicht besonders hoch. Wenn diese dann noch ohne Zeilenumbruch mit weiteren Links zusammenstehen, wird der Link ganz sicher gar nicht gewertet.

Wir gehen sogar davon aus, das sich die sogenannten Side-wide-Links negativ auswirken können und wir sind uns sicher, dass dies nicht nur bei Google so gesehen wird. Letztlich landen wir hier wieder beim Thema TrustRank.

6. getarnte Links und getarnter Text

Es gibt noch immer Menschen (auch Fachleute) die glauben Googelbots sind nicht in der Lage CSS zu lesen und zu erkennen. Das stimmt nicht Google kann das. Weißer Text auf weißem Hintergrund ist ganz sicher absolut keine gute Idee, auch wenn Sie dies mit CSS versuchen zu tarnen, es wird Ihnen nicht gelingen. Wir sagen Finger weck von solchen Methoden, weil die ganz sicher nicht in das Raster vom Chef Ingenieur AntiSpam bei Google Matt Cutts passen. Auch die sogenannten versteckten Links, bei denen für den User nur durch zu Fall was auffallen würde, weil selbst der Cursor „window status“ sind. Google reagiert empfindlich darauf, das dürfen Sie glauben. Und es verstößt ebenfalls ganz klar gegen die Google Nutzungsbedingungen. Dies ist auch ganz klar auf der Website von niemand Geringerem als Matt Cutts selbst recht deutlich veranschaulicht, schauen Sie bitte hier. http://www.mattcutts.com/blog/hidden-links/

7. Zu hohe Keyword-Dichte (SPAM-Gefahr)

Sorgen sie bitte dafür, dass Ihr Content der Website nicht übermäßig mit Keywords bestückt wird. Übermäßige Wiederholungen im Text, waren schon in Ihrer Schulzeit für den Deutschlehrer ein Graus, so ist das auch bei den Texten im Netz. Die Keyworddichte sollte nach unserer Erfahrung auf keinen Fall 8% übersteigen. Empfehlen würden wir wie die meisten Kollegen auch 5%.

Achten Sie also auf gut geschriebene Texte, welche vor allem und in erster Linie für den Leser mit den Augen angenehm zu lesen sind. Wenn Sie der Meinung sind, Sie müssen Texte für die Suchmaschinen schreiben, dann sind Sie schiefgewickelt. Google weiß ganz sicher, wann die Texte für den Nutzer und wann sie für den Searchagent geschrieben sind.

8. Refresch – Metarefresh oder Javascript Weiterleitungen

Gesprochen wird hier von automatischen Weiterleitungen auf andere Seiten. Hervorgerufen im ungünstigen Fall durch Meta-Refresh im Headbereich des html Codes oder per Javascript. Warum führen solche Weiterleitungen unter Umständen zu Penalty?

Das ist einfach und verständlich zugleich. Google hat sich lange Zeit herumplagen müssen mit Brückenseiten oder Doorwaypages. Genau diese Weiterleitungen wurden dabei fast immer eingesetzt. Sie dürfen uns glauben, dass Google auf diese Technik eher allergisch reagiert.

Verwenden Sie die.htacces 301 / 302 Weiterleitungen oder auch Mod-Rewrite genannt. Wenn Ihr Provider dies nicht möglich macht (t-online) dann wechseln Sie lieber den Provider.

10. Back Link Over Optimization Penalty BLOOP

Übermäßige Reziproke also wechselseitige Links können zu einer Google Abstrafung führen.

Halten Sie sich Folgendes vor Augen. Wenn derselbe oder fast selbe Linktext immer und immer wieder angewendet wird oder plötzlich eine große Menge von wechselseitigen Links auftauchen oder die Links in unnatürlicher Art und Weise wachsen, was würden Sie dann denken, wenn Sie eine Suchmaschine wären. Es gibt Blog- und Forenbetreiber, die dieses Problem im kleinen Tag täglich durchleben müssen. Richtig das ist völliger Mist und führt nicht zum Ziel.

Noch viel anstrengender wird die ganze Sache, wenn die gegenseitigen Links zu qualitativ schlechteren Websites am Besten noch mit nicht verwandtem Thema führen. Dies führt ganz sicher zur BLOP und zu einem plötzlichen Absturz in den Suchergebnissen.

Übermäßige wechselseitige Verlinkung kann einen Google-Penalty auslösen oder zu einem SERP-Filter führen, wenn der gleiche oder sehr ähnliche Link Anchortext immer und immer wieder verwendet wird oder eine große Zahl von gegenseitigen Links in relativ kurzer Zeit hinzugefügt werden.

Wenn Sie also Links zu Themenfremden Seiten landen, ist das so was ähnliches wie russisch Roulette und ganz sicher nicht von Vorteil. Wenn diese Seiten dann auch noch Low-Quality sind, dann reicht das sicher zu einer solchen Abstrafung.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr zukünftiger Linkpartner hochwertig ist, dann benutzen Sie den folgenden simplen aber wirkungsvollen Test.

Geben Sie im Google Suchfeld die ersten 3 oder 4 Wörter des Seitetitels ein. Wenn die Seite dann nicht unter den ersten 20 Ergebnissen ist, dann bringt Ihnen die Verlinkung sicher auch keine Vorteile.

Ja so einfach ist das manchmal. Wenn Sie jetzt noch auf die Themenrelevanz achten, dann steht einem Link bei positiven Werten sicher nichts entgegen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch gleich die zweifelhaften Offerten manche sogenannter Partneragenturen und Made 4 AdSense Seiten warnen.

Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass Ihre Partnerseiten echten und hochwertigen Inhalt haben. Unsere Erfahrung zeigt, dass Dummy-Seiten immer eine schlechte Wahl sind. Also reine Affiliate-Seiten und reine Adsense-Seiten sind schlecht für Ihr Geschäft das ist sicher.

 

12. Prüfen Sie die Google-Richtlinien für Webmaster

Lesen Sie die Googlerichtlinien und bemühen Sie sich diese einzuhalten.

Nutzen Sie die Google Webmastertools.

Prüfen Sie Ihre und eventuelle Partnerseiten auf Verbannung z.B. mit diesem recht wirkungsvollem Tool Google Ban Checker http://www.selfseo.com/google_ban_tool.php, beachten Sie aber dabei, dass diese kostenlosen Tools nicht immer 100%ig funktionieren müssen, allerdings sind sie aus unserer Sicht eine gute Unterstützung.

Wenn alle Probleme, die zu Sanktionen geführt haben beseitigt wurden, dann wird Google automatisch den Zustand vor dem Penalty wiederherstellen. Dies funktioniert aber nur dann, wenn die betreffende Seite noch im Index von Google vorhanden ist. Jedoch kann dies bis zu 3 Monate lang dauern. Sie brauchen also ganz bestimmt etwas Geduld.

Wenn Ihre Seite deindiziert also gebannt wurde, dann müssen Sie eine Google-Reintegrations-Anfrage stellen. Wenn Ihnen der Grund für die Abstrafung bekannt ist, dann ist es sicher hilfreich, wenn Sie Einzelheiten über die von Ihnen vorgenommenen Änderungen angeben.

Informieren Sie sich vor irgendwelchen Aktivitäten, bitte ob nicht vielleicht nur die Änderung eines Googlealgorithmus verantwortlich war für Ihre Deplatzierung.

Checken Sie Ihre Linkbuilding-Strategien und prüfen Sie diese auf Black-SEO-Techniken.

 

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