Google Penalty, Deindizierung und Abstrafung Teil 1

In diesem Artikel soll es um den Begriff Google Penalty gehen.

Rankingstrafen – hui das ist ein Thema, von dem wir wissen, das es unglaublich heiß diskutiert wird. Matt Cutts indes hat diese ganze Penalty Kiste weder bestätigt noch dementiert. Und so kommt es, das es aller Orts teilweise recht waghalsige Diskussionen darüber gibt.

Foren sind teilweise übervoll mit dem Thema „Google Strafe“. Es gibt die Berichte vom „Google Bann“ und so mancher Webmaster sieht und befürchtet hinter den Neuberechnungen der Backlinks eine gezielte Attacke von Google gegen seine Seite. Es ist vieler Orts großer Bullshit unterwegs, der sicher aus den ganz offensichtlich bestehenden Unklarheiten resultiert.

Unser allererster Rat zu diesem Thema heißt also Ruhe bewahren und nicht die Pferde verrückt machen. Es gibt keine Probleme – es gibt nur schlechte Lösungen.

Es ist nie wirklich ein Kinderspiel eine Website zu optimieren und so den Fluss der Besucher, welche Google zahlreich liefern kann zu gewährleisten.

Nachdem man sich nun aber sehr gut vorbereitet hat und sowohl die OffPageOptimierung, als auch die OnPageOptimierung, sehr gut vonstattenging, haben sich auch die ersten Erfolge gemeldet mit einem PageRank 2 oder 3. Doch der Schreck sitzt tief, wenn man dann plötzlich quasi über Nacht auf den Wert 0 abstürzt und die Besucher ausbleiben.

Wir wollen in diesem Artikel versuchen, die Abläufe bei einem PageRank Penalty darzustellen und auch wie man der Ursache auf den Grund kommt. Vor allem wollen wir aber auch sagen, wie man diese Abstrafung wieder rückgängig machen kann.

Zunächst klären wir mal die Frage was das eigentlich ist ein Google Penalty!

Google Penalty oder auch Sandboxeffekt, oder Sandbox, sind allesamt Begriffe, die im Jahr 2004 aufkamen, aber über die irgendwie schon seit gefühlten 40 Jahren diskutiert wird.

Es ist gänzlich unstrittig aus unserer Sicht, das es die Penalty gibt. Aber nicht jedes abrutschen im Pagerank oder in den Platzierungen ist gleich bedeutend das man eine Bestrafung bekommen hat. Besonnenheit ist hier mal oberstes Gebot.

Nun wäre noch zu klären, was es für Penalty Arten gibt.

1.PageRank Herabsetzung seitens Google

Schon seit 2008 hat Google damit begonnen, Backlinks genauer unter die Lupe zunehmen. Bekannt wurde die Aktion unter dem Synonym, „Krieg den gekauften Links“. Wir denken, dass dies einer der häufigsten Gründe für eine Herabsetzung ist. Anfangs war dies noch eine manuelle Bearbeitung, was mittlerweile nicht mehr der Fall sein dürfte. Sagen wir mal Google kennt seine Pappenheimer und ganz sicher kennt Google die Linkseller genau. Tun Sie sich einen gefallen und lassen Sie es Links zu kaufen. Bei diesem Penalty scheint es so zu sein, das der PageRank um einen Punkt zurückgestuft wird, aber die Auswirkungen auf das Ranking der Site zunächst nicht sofort an Position verliert. Häufig kann man eine Art Warnschuss entdecken.

2.Keyword – Zurückstufung:

Kommt diese Ranking Penalty zum Einsatz, dann wird es so sein, das die Position der Website für ein Keyword oder eine Keywordgruppe zurückgestuft / herabgesetzt. Diese Art Bestrafung ist wirklich schwer zu erkennen und Sie wird auch häufig mit dem kontinuierlichen Veränderungen in den Google Suchergebnissen verwechselt. Hier kann es zudem manuelle Eingriffe seitens Google geben, aber auch Filter kommen hier zum Einsatz. Panik ist hier aber deutlich unangebracht.

3.Seite wird zurückgestuft:

Wie unter dem Punkt 2 der Keywordabwertung wird auch hier in das Ranking eingegriffen. Der Unterschied ist der, dass es nicht für einzelne Keywords geschieht, sondern für sämtliche Begriffe, zu denen Ihre Site vormals gerankt war. Der Schweregrad des Vergehns, welche Google bemängelt entscheidet dabei darüber, wieviele Positionen es nach hinten geht. Die Wiederherstellung der alten Situation erweist sich hier als häufig schwierig.

4.Das sogenannte Delisting – löschen der Site aus dem Index:

Gegen Seiten, die Google besonders negativ ins Auge fallen, hat die Firma eine sehr starke Waffe. Die Rede ist davon, dass es unter bestimmten Umständen zum Totalverlust kommt, nämlich der Löschung aus dem Googleindex. Damit ist Ihre Website dann plötzlich komplett weg vom Fenster und nicht einmal mehr auf schlechteren Rängen zu finden. Die Chancen hier wieder Land zu gewinnen sind sehr schlecht und bedürfen großer Anstrengung. Da hilft es auch nicht, den Seiteninhalt etwas zu verändern.

Doch um in solche Ungnade bei Google zu fallen, bedarf es schon reichlich Verstöße gegen die Richtlinien. In ganz schweren Fällen hat Google sogar schon ganze IP-Adressen oder IP-Bereiche aus dem Index gestrichen. Allerdings kommt dies sehr selten vor.

 

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